Inhaltlich setzen wir uns zur Zeit - neben anderen Fragestellungen - verstärkt mit den folgenden Themen auseinander:
Im Zusammenhang mit der Herstellung von Nahrungsmitteln sind vielen Menschen Probleme wie Umweltzerstörungen, Gesundheitsrisiken und co. bekannt (Stichwort: Bioboom). Aber wie sieht es eigentlich mit den Arbeitsbedingungen aus, unter denen unsere Lebensmittel hergestellt werden?
Über diesen Punkt diskutiert zurzeit die Düsseldorfer Noya-Gruppe und bereitet Aktionen vor.
Werbung beeinflusst zunehmend unser Alltagsleben. Es ist heute nicht mehr möglich den Werbebotschaften in der Stadt, im Fernsehen, im Radio oder im Internet zu entgehen. Dass damit unsere Sinne und letztlich auch unsere Entscheidungen manipuliert werden, liegt auf der Hand.
Jedoch zeigt sich das weit größere Problem, wenn bedacht wird, dass viele Markenfirmen, die für ihre Produkte werben, den Arbeitsrechten ihrer MitarbeiterInnen in den Filialen hierzulande und vor allem in den Zulieferbetrieben in den ärmeren Ländern wenig Beachtung schenken, bei der Herstellung ihrer Artikel große Umweltschäden verursachen und mit ihrer Lobbyarbeit die internationale wie nationale Politik beeinflussen.
Zum Thema "Werbung" haben wir die Ausstellung "radical advertising" besucht, welche vom 05. April bis 17. August 2008 im NRW Forum für Kultur und Wirtschaft Düsseldorf lief.
Eng verbunden mit Werbung ist das Thema "Kleidung". Zu diesem Thema haben wir uns in Düsseldorf vor allem mit den folgenden Fragen auseinander gesetzt:
Als Ergebnis unserer Arbeit haben wir zum Thema "Textilschnäppchen im Supermarkt - Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben" das "Politische Frühstück" am 05.07.09 gemeinsam mit Attac-Düsseldorf organisiert und durchgeführt. Als Referentin haben wir Christiane Schnura von der Kampagne für Saubere Kleidung gewinnen können. Sie stellte eine entsprechende Studie des SÜDWIND-Instituts vor.
Noyas aus Düsseldorf haben außerdem zum Thema "Kleidung" einen Workshop namens "Out of Fashion" entwickelt, welcher für andere politisch Aktive und deren Veranstaltungen angeboten wird. Über Anfragen freuen wir uns jederzeit.
Warum ist in einem T-Shirt aus reiner Baumwolle nur 70 Prozent Baumwolle? Warum reist eine Jeans 50.000 Kilometer weit? Warum tragen Altkleidersammlungen zur Armut in Afrika bei? Und was hat das Ganze mit Globalisierung zu tun?
Diesen und anderen Fragen wird im Workshop "Out of Fashion" nachgegangen. Es werden Alternativen und kreative Formen des Protests aufgezeigt und die Grenzen derlei Konsumkritik diskutiert. Mittels kurzen Inputreferaten und ausreichenden Informationsmaterialien werden die Teilnehmer_innen in die Lage versetzt selbst Position zu beziehen und Perspektiven für eine ganz andere "Mode" zu entwerfen.
Leistungsdruck, Konkurrenz, Karrierezwang – jeder ist seines eigenen Glückes Schmied! So läuft es in unserer Gesellschaft. Lernen ist ein Selektionsprozess und Bildung tritt in die Rolle einer Ressource. Wir von Noya fragen uns: was ist das für ein Lebenslauf? WOHIN RENNST DU?
Genau um diese Fragen ging es in der Noya-Tour, die auch in Düsseldorf Halt gemacht hat, wodurch die Bildungsproteste auch inhaltlich von Noya begleitet wurden. Bei der Veranstaltung wurde vor allem der ökonomische Hintergrund der derzeitigen Bildungskrise beleuchtet: Was ist der Bologna-Prozess und was hat er mit der WTO und GATS zu tun? Welche Konzerne mischen mit bei den Reformen der Hochschulbildung? Und wie funktioniert der Handel mit der Ware Bildung?

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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
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