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Das ist die Noya-Gruppe aus Düsseldorf

Hallo!

Wir sind die Düsseldorfer Ortsgruppe von Noya, dem globalisierungskritischen Jugendnetzwerk in attac.

Wir verstehen uns als Bewegung junger Menschen, die die politischen und wirtschaftlichen Prozesse der Globalisierung betrachten, hinterfragen und Möglichkeiten ihrer Umgestaltung  erarbeiten möchten, um sie im Rahmen von protestorientierten Aktionen bekannt zu machen.

Wir sind keiner Ideologie, keinen Dogmen und keiner wirtschaftlichen oder politischen Theorie verpflichtet. Wir wollen vielmehr ein Forum schaffen, in dem verschiedene (gedankliche) Strömungen zusammenkommen. 

Auch (Selbst-)Bildung in Bezug auf Themen, die die heutige Globalisierung betreffen, gehört zum Inhalt unserer Arbeit.

Wer Interesse daran hat uns kennenzulernen oder sich uns anschließen möchte, ist herzlich eingeladen.

EINE ANDERE WELT IST NÖTIG!

Wann und Wo?

Die Düsseldorfer Noya-Gruppe trifft sich regelmäßig jeden zweiten und vierten Montag im Monat um 19:30 Uhr im "Linken Zentrum, Hinterhof" (Corneliusstr. 108, Düsseldorf).

Wer zu einem Termin kommen möchte, sollte vorher mit uns Kontakt aufnehmen, da es mitunter vorkommt, dass einzelne Treffen verschoben werden.

Die Treffen sind als Angebote zu verstehen. D.h. eine regelmäßige Mitarbeit ist zwar erwünscht, aber nicht verpflichtend. Es ist völlig in Ordnung, wenn jemand nur unregelmäßig daran teilnehmen möchte, sei es aus Zeitgründen oder weil er/sie nur bestimmte Themen interessant findet. Um bei uns aktiv zu werden, muss keine Mitgliedschaft bei attac bestehen.

Kontakt: duesseldorf[at]no-ya.de

Themen

inhaltlich setzten wir uns zur Zeit - neben anderen Fragestellungen - verstärkt mit den folgenden Themen auseinander:

Werbung

Werbung beeinflusst zunehmend unser Alltagsleben. Es ist heute nicht mehr möglich den Werbebotschaften in der Stadt, im Fernsehen, im Radio oder im Internet zu entgehen. Dass damit unsere Sinne und letztlich auch unsere Entscheidungen manipuliert werden, liegt auf der Hand.

Jedoch zeigt sich das weit größere Problem, wenn bedacht wird, dass viele Markenfirmen, die für ihre Produkte werben, den Arbeitsrechten ihrer MitarbeiterInnen in den Filialen hierzulande und vor allem in den Zulieferbetrieben in den ärmeren Ländern wenig Beachtung schenken, bei der Herstellung ihrer Artikel große Umweltschäden verursachen und mit ihrer Lobbyarbeit die internationale wie nationale Politik beeinflussen.

Zum Thema "Werbung" haben wir die Ausstellung "radical advertising" besucht, welche vom 05. April bis 17. August 2008 im NRW Forum für Kultur und Wirtschaft Düsseldorf lief.

Kleidung

Eng verbunden mit Werbung ist das Thema "Kleidung". Zu diesem Thema bereiten wir in Düsseldorf zur Zeit eine Plakatausstellung vor, welche über verschiedene Fragen zur Herstellung von Kleidung informieren und aufklären soll. So zum Beispiel Fragen wie:

  • Unter welchen Arbeitsbedingungen wird meine Kleidung hergestellt?
  • Welche Umweltschäden entstehen bei der Herstellung?
  • Gibt es Alternativen?
  • Und was haben meine Klamotten mit Globalisierung zu tun?

Des Weiteren haben wir zum Thema "Textilschnäppchen im Supermarkt - Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben" das "Politische Frühstück" am 05.07.09 gemeinsam mit Attac-Düsseldorf organisiert und durchgeführt. Als Referentin haben wir Christiane Schnura von der Kampagne für Saubere Kleidung gewinnen können. Sie stellte eine entsprechende Studie des SÜDWIND-Instituts vor.

Einen Videomitschnitt der gut besuchten Veranstaltung findet Ihr in Kürze hier.

Bildungssystem

Leistungsdruck, Konkurrenz, Karrierezwang – jeder ist seines eigenen Glückes Schmied! So läuft es in unserer Gesellschaft. Lernen ist ein Selektionsprozess und Bildung tritt in die Rolle einer Ressource. Wir von Noya fragen uns: was ist das für ein Lebenslauf? WOHIN RENNST DU?

Genau um diese Fragen ging es in der Noya-Tour, die auch in Düsseldorf Halt gemacht hat, wodurch die Bildungsproteste auch inhaltlich von Noya begleitet wurden. Bei der Veranstaltung wurde vor allem der ökonomische Hintergrund der derzeitigen Bildungskrise beleuchtet: Was ist der Bologna-Prozess und was hat er mit der WTO und GATS zu tun? Welche Konzerne mischen mit bei den Reformen der Hochschulbildung? Und wie funktioniert der Handel mit der Ware Bildung?

Aktionen

Infos zu aktuellen Aktionsvorhaben gibt es bei unseren Treffen

20.09.08 Proteste gegen den RassistInnen-Kongress in Köln

Tausende Menschen beteiligten sich am 20. September 2008 an den Massenblockaden gegen den so genannten „Anti-Islamisierungs-Kongress“, den RassistInnen und NeofaschistInnen in Köln durchführen wollten. Auch die Düsseldorfer Noya-Gruppe beteiligte sich an den Protesten und Blockaden gegen das Nazitreffen.

Wir sind keine Globalisierungsgegner! Wir wollen eine Globalisierung, die allen Menschen dient!

13.09.08 Attac und Noya in Düsseldorf: Eon enteignen!

Wie symbolisiert man den Milliardengewinn eines Energiemonopolisten? Zum Beispiel durch eine mit Tausenden von Million-Euro-Scheinen bestückten Leine zwischen Landtag und Eon-Hauptverwaltung. So geschehen in NRW bei einer tollen Aktion mit Attac Düsseldorf.

Auf einer 2 km langen Leine zwischen Landtag und e.on-Hauptverwaltung wurden wurden von "Noyas", "Attacies" und der "Initiative K" 5.100 Geldscheine à 1 Million Euro aufgehängt. Sie stehen für die 5,3 Milliarden Euro, die der Energiekonzern Eon allein 2007 als Gewinn verbuchte. Die Aktion wurde mit großem Interesse und viel Zustimmung aufgenommen.

Mit dieser eindrucksvollen Aktion wurde auf den Artikel 27 der Landesverfassung von Nordrhein-Westfalen hingewiesen. Er schreibt vor, marktbeherrschende Unternehmen in Gemeineigentum zu überführen. 

>>> Bilder zur Aktion auf der Seite von Attac-Düsseldorf

>>> Der Text des Flyers

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