Zur Zeit liegt unser Fokus auf dem Berliner Energietisch. Dieser ist ein Zusammenschluss verschiedener sozialer Bewegungen, der die Rekommunalisierung der Berliner Stromnetze und die Gründung eines Bürger_innenwerkes zum Ziel hat. Noya Berlin engagiert sich einerseits mit Vetreter_innen direkt bei den Plenen des Energietischs und beteiligt sich andererseits bei der Mobilisierung für das Bürger_innenbegehren.
Außerdem beschäftigen wir uns mit dem Thema sozialer Ungleichheit. Neben inhaltlicher Arbeit suchen wir nach geeigneten Aktionsformen. Orientieren wollen wir uns dabei an der britischen UK-Uncut-Bewegung.
Wir freuen uns immer über neue Gesichter! Dabei ist es völlig egal, ob du bereits politisches Vorwissen hast oder ob du einfach mal reinschnuppern möchtest. Einfach vorbeikommen!
Der im Juli 2011 ins Leben gerufene Berliner Energietisch ist ein Zusammenschluss von verschiedenen sozialen Bewegungen in Berlin, mit dem Ziel, die Berliner Stomnetze zu rekommunalisieren und ein kommunales Stadtwerk aufzubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, geht der Berliner Engergietisch den Weg eines Volksbegehrens, da die parlamentarische Umsetzung unserer Ziele nicht erfolgen wird.
Noya engagiert sich im Energietisch neben der Mitwirkung an den zweiwöchentlichen Plenen besonders in der Mobilisierungs-AG. Dort erarbeiten wir Strategien, wir wir möglichst viel Aufmerksamkeit in der Bevölkerung erlangen (z.B. Infoveranstaltungen, Mobilisierungsvideo), um das Volksbegehren erfolgreich gestalten zu können. Ab Februar 2012 geht es dann so richtig mit dem Unterschriftensammeln los.
Die Energieversorgung muss Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge sein, damit sie dem Wohle der Menschen dient. Sie darf nicht den Profitinteressen der privaten Unternehmen unterliegen. Dabei sind Noya besonders folgende Aspekte wichtig:
- Demokratisch: Alle Berliner_innen sollen mitbestimmen dürfen, in welche Richtung die Energieversorgung in Berlin laufen soll. Dies wird in Form einer (teilweisen) Direktwahl des Verwaltungsrates geschehen. Darüber hinaus sollen sich die Berliner Bürger_innen durch direktdemokratische Elemente zu Wort melden können (z.B. Initiativrecht für Vorschläge an den Verwaltungsrat, Kundenbefragungen, Versammlungen).
- Transparent: Um die demokratische Mitbestimmung zu gewährleisten, ist es für Stadtwerk und Netzgesellschaft unbedingt notwendig, transparent zu arbeiten. Die Verwaltungsratssitzungen sollen öffentlich stattfinden, Verträge und Satzungen müssen offengelegt werden und die Kandidat_innen für den Verwaltungsrat müssen im Vorfeld zu den Wahlen ihre Partei- und Organisationszugehörigkeit darlegen.
- Sozial: Die Stadtwerke sollen für alle Einwohner_innen Berlins die Versorgung mit ausreichend Strom sicherstellen. Die Energiearmut vieler Menschen muss durch Sozialtarife bekämpft werden. Stromabklemmungen müssen endlich der Vergangenheit angehören.
- Ökologisch und Dezentral: Ziel ist es, schnellstmöglich eine Stromversorgung mit 100% dezentral erzeugten erneuerbaren Energien zu erreichen. Netzbetreiber und Stadtwerk sollen die Energiewende aktiv vorantreiben. Energiesparen und Effizienzsteigerungen werden zu zwei zentralen Säulen dieses Konzepts. In Berlin liegt das größte Potenzial in der sozialverträglichen energetischen Gebäudesanierung (z.B. Dämmung, Solarzelle).
Helft uns, Energiedemokratie möglich zu machen!
Mehr Infos findet Ihr auf der Homepage des Berliner Energietischs!

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